rehab republic e.V.

Wir sind ein offenes Kreativ-Kollektiv, ...

... das auf der Suche nach mehr Nachhaltigkeit mit Lebensstilen und Verhaltensweisen experimentiert. Unsere Vision: Dass alle Menschen glücklich und zufrieden sind – bei deutlich geringerem Energie- und Ressourcenverbrauch. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit einer gesunden Portion positivem Aktivismus inspirieren wir andere dazu, mitzumachen.

Wer wir sind

Wir sind rehab republic, auf dem Papier ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des Bewusstseins für eine nachhaltige Entwicklung, in der Realität eine Gruppe junger motivierter Menschen mit vielen Ideen, die nachhaltige Alternativen ausprobieren und (vor-)leben wollen. Deshalb bezeichnen wir uns auch lieber als Kreativ- und Nachhaltigkeitskollektiv. Seit 2012 organisieren wir vor allem in München viele verschiedene Aktionen und Veranstaltungen.

Was „rehab republic“ bedeutet

rehab republic steht für die Rehabilitierung der öffentlichen Sache (res publica) und somit für unser Ziel, das Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu rücken, um ein gutes Leben für alle – heute und in Zukunft – zu ermöglichen.

Was wir machen

Gründe für einen Wandel gibt es unserer Meinung nach mehr als genug. Was wir brauchen sind Veränderungen und genau da setzen wir mit unserer Arbeit an. Nach dem Motto #einfachmalmachen probieren wir nachhaltige Alternativen aus, berichten darüber und laden andere Menschen zum Mit- und Nachmachen ein.

Wissen gibt es schon so viel und dennoch bleiben sowohl die kleinen als auch die großen Veränderungen oft aus. Führt uns der klassische Weg vom Wissen zum Handeln also wirklich ans Ziel? Wir glauben: Umdenken ist toll – Umhandeln noch viel besser! Deshalb drehen wir den Spieß um und laden Menschen dazu ein, die Perspektive zu wechseln und nachhaltiges Handeln einfach mal auszuprobieren. Besonders wichtig ist uns dabei eine positive Herangehensweise. Natürlich bleiben die Herausforderungen und Krisen unserer Zeit nicht unerwähnt. Doch im Vordergrund unserer Aktionen und Veranstaltungen stehen Erlebnis, Interaktion und Spaß! Weil die Fakten längst da sind, wollen wir Emotionen schaffen.

Wie das konkret aussieht

So organisieren wir beispielsweise eine Band und laden zum gemeinsamen Kochen und Essen von geretteten Lebensmitteln ein. Dadurch bringen wir nicht nur verschiedene Menschen zusammen, sondern auch mit dem Thema Lebensmittelverschwendung in Kontakt. Auch das Tauschen von gebrauchter Kleidung oder das Müllsammeln an der Isar machen wir am liebsten mit einem Getränk in der Hand, guter Musik im Ohr und natürlich gemeinsam. Das Thema der Müllvermeidung liegt uns besonders am Herzen. Um Ressourcen zu schonen und das Klima, die Umwelt sowie unsere Gesundheit zu schützen, setzen wir gleich an unterschiedlichen Punkten an: Mit unserem Label Einmal ohne, bitte! kennzeichnen wir Läden und Restaurants, in denen verpackungsfreies Einkaufen mit der eigenen Tasche oder Box ganz einfach möglich ist. Damit machen wir das Thema in der Öffentlichkeit sichtbarer, senken den Aufwand und mithilfe von Rabattaktionen hin und wieder auch die Kosten des verpackungsfreien Einkaufens.

Auch den klein(st)en Müll haben wir auf dem Schirm. Damit Kippen, Kronkorken & Co nicht in Parks, in der Isar und somit überall landen, schaffen wir mit verschiedenen Aktionen, Herausforderungen und Kampagnen – zum Beispiel einer überdimensionalen Jukebox (mehr Infos dazu gibt‘s unter dem Stichwort „Mülli Vanülli“) – Anreize, den Müll nicht einfach links liegen zu lassen.
Weitere Themen haben wir mit unseren Silent Parades auf Münchens Straßen gebracht. Mithilfe von Funk-Kopfhörern bekommen die Teilnehmenden dabei entweder Musik oder thematisch passende Beiträge zu hören, zu denen sie dann gegen die eigenen Schubladen im Kopf oder für ein gutes Leben tanzen und demonstrieren können. Einen Einblick gibt es unter vimeo.com. Ansonsten teilen wir Erfahrungen von flugfreien Reisen, plastikfreie Rezepte und Infos rund um das Thema Zero Waste, beschweren uns über Werbung, leiten Workshops in Schulen und Unternehmen und machen gemeinsam mit Bewohner*innen und Interessierten das Olympiadorf zukunftsfähig.